Gewinner des Spin-off Awards 2017

ENERGIELOFT (Innoloft GmbH)

Das Innovationsnetzwerk ENERGIELOFT verbessert den Innovationsprozess und den Technologietransfer in der Energiebranche. ENERGIELOFT adressiert damit das Problem, dass zum einen viele Startups mit innovativen Technologien und Geschäftsmodellen aufgrund fehlender Kooperationspartner aus der Industrie scheitern oder nicht ihr ganzes Potenzial entfalten können und zum anderen viele Ideen und Ergebnisse aus der Forschung ihren Weg nicht in die Praxis finden.

Um diesem Problem zu entgegnen, entwickelt ENERGIELOFT gemeinsam mit etablierten Unternehmen, insbesondere mit Energieversorgern und Stadtwerken neue Produkte und Geschäftsmodelle durch Kooperationen mit Startups und Forschungsinstituten. Unternehmen können so ihr Produktportfolio ohne die hohen Kosten eigener Entwicklungsarbeit erweitern.

ENERGIELOFT unterstützt bei der Entwicklung neuer Endkundenlösungen und begleitet den kompletten Innovationsprozess – von der Identifizierung von Geschäftsfeldern und der Ermittlung des Kundenbedürfnisses, über die Sondierung existierender Lösungen am Markt bis hin zur Neuentwicklung und Implementierung vertriebsreifer Produkte.

Darüber hinaus entwickelt und betreibt ENERGIELOFT neben der eigenen digitalen Innovationsplattform www.energieloft.de weitere digitale Vernetzungs- und Informationsplattformen zur Förderung von Innovationen.
Seit der Gründung Ende 2015 konnte ENERGIELOFT bereits zahlreiche Kunden sowie namenhafte Kooperationspartner gewinnen, unter anderem den Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, kurz BDEW, mit 1.800 Mitgliedern und die E-world, die führende Energiefachmesse in Europa.




gridX GmbH

Der deutsche Energiemarkt ist geprägt von alten Strukturen mit vielen Akteuren. Daraus resultiert für den Endabnehmer in Deutschland ein sehr hoher Strompreis – der zweithöchste in Europa!

Das von jungen Aachener Absolventen gegründete und EXIST geförderte Startup gridX löst dieses Problem und errichtet den ersten digitalen Energieversorger, der Besitzer dezentraler Energieerzeugungs- und Speicheranalagen mit Verbrauchern verbindet.

So schafft gridX eine Gemeinschaft, in der Energie völlig neu genutzt und erlebt werden kann. Sie ermöglicht ein Monitoring der eigenen Energiedaten (Produktion, Verbrauch) und Vergleiche mit anderen Community-Mitgliedern. Energiekosten können so durch intelligentes Energiemanagement und die Vorteile einer Gemeinschaft, die ihre eigene Energie produziert, reduziert werden. Die zentrale Komponente ist hierbei die gridBox, ein Steuerungsgerät, welches durch eine eigens entwickelte Hardware eine Anbindung dezentraler Erzeugungsanlagen an die dazugehörige gridX-Cloudinfrastruktur ermöglicht.




physiosense GmbH

Physiosense macht konventionelle Produkte smart und ermöglicht deren Interaktion mit Benutzern. Durch eine vollständig textile Drucksensorik können Körperhaltungen, Bewegungen oder Gestiken erfasst werden. So können sich Produkte automatisch auf den Nutzer einstellen oder intelligent gesteuert werden, Entwicklungsprozesse werden mit Echtzeitdaten aus dem tatsächlichen Nutzungsfeld gespeist und somit interaktiv.

In verschiedenen Anwendungsfällen, wie zum Beispiel Bürostühlen, Automobilsitzen oder Sohlen in Laufschuhen, werden Druckdaten durch die Interaktion mit dem Benutzer erhoben. Hochentwickelte Algorithmen zur Musteridentifikation errechnen daraus in Echtzeit entsprechende Sitzpositionen, Bewegungsmuster oder Abläufe während des Abrollens des Fußes. So können Ergonomie und Komfort verbessert werden. Im automobilen Anwendungsbereich kommen auch sicherheitsrelevante Themen wie zum Beispiel die bedarfsorientierte Steuerung von Airbags zum Tragen. Denn ein mit physiosense Systemen ausgestatteter Sitz erkennt, ob sich ein Erwachsener, ein Kind oder gar ein Babysitz auf ihm befindet.

So ermöglicht physiosense einer Vielzahl von Herstellern, intelligentere, komfortablere und sicherere Produkte auf den Markt zu bringen. Physiosense entwickelt dazu maßgeschneiderte Sensor- Hardware- und Softwarelösungen für verschiedene Anwendungsfälle. Dabei kann physiosense auch die Datenauswertung und -verwaltung übernehmen.




Conbility GmbH

Die Conbility GmbH bietet ganzheitliche Lösungen für die produzierende Industrie mit ihren drei Geschäftsbereichen: „Software Solutions“, „Technology Consulting“ und „Production Systems“ mit dem Ziel, „die besten Ideen der Welt wirtschaftlich produzierbar zu machen“. Das Portfolio von Conbility beginnt bei den ersten Kunden-Produkt-Ideen, zum Beispiel durch Markt- und Technologie- sowie Benchmark-Studien, bis hin zur Beratung zu geeigneten Werkstoffen und Fertigungstechnologien sowie der Entwicklung und Umsetzung der Prototypen und bei der Auswahl von Produktionsausrüstung sowie der Entwicklung von Sondermaschinen. Begleitend wird bei diesem ganzheitlichen Ansatz unsere Process Costing Software „OPLYSIS®“ von uns selbst eingesetzt sowie als Produkt vertrieben.

Mit OPLYSIS® befähigen wir unsere Kunden, Produktionsprozesse kostenoptimal zu modellieren. Hierbei können in kürzester Zeit selbst komplexe Produktionsprozessketten grafisch intuitiv per „drag&drop“ modelliert und automatisch hinsichtlich der Kosten und Zykluszeiten sowie Produktionskapazitäten und Sensitivitäten sowie die Effekte des Produktions-Scale-Up ausgewertet werden. OPLYSIS® wird zeit- und kostensparend bereits branchenübergreifend in der Industrie eingesetzt, unabhängig von Produkt, Prozess und Unternehmensgröße.
Zusätzlich bieten wir unseren Kunden umfangreiche Beratungsdienstleistungen wie Marktanalysen, Technologieberatung, Beratung zur Werkstoffauswahl und -qualifizierung, Produktionsaudits sowie Prozesskostenanalysen und Prozessoptimierungen.

Darüber hinaus begleiten wir unsere Kunden bei der Umsetzung von Produktionslösungen, indem wir vorhandene Produktionsmaschinen qualifizieren, System-Upgrades entwickeln sowie komplette Sondermaschinenbau-Lösungen aus einer Hand anbieten.




oculavis GmbH

„Warum reisen, wenn es zu Hause am schönsten ist?“ Diese Frage stellen sich hunderttausende Servicetechniker, Qualitätsmanager und Know-How-Träger von produzierenden Unternehmen jeden Tag. Um Reisekosten massiv zu verringern, die Arbeitsproduktivität zu erhöhen und die Nerven der Betroffenen zu schonen, bietet oculavis die innovative Softwareplattform SHARE.

SHARE dient der weltweiten Vernetzung von Experten und Technikern mittels mobiler Endgeräte wie Smart Glasses, Tablets und Smartphones. Über die Plattform teilen die Nutzer Informationen wie Betriebsanleitungen oder die Dokumentation über Ihre Servicefälle, Produkte und Prozesse. Sie haben die Möglichkeit zur Dokumentation von Abläufen und zum weltweiten Wissensmanagement. Bei akuten Problemen vernetzen sich Experte und Techniker live per Videotelefonie, teilen das gleiche Sichtfeld per Smart Glasses und erhalten so ein Werkzeug zur effizienten, kollaborativen Problemlösung. Mit SHARE planen und dokumentieren Techniker und Experten ihre Servicefälle, Audits und Wartungsaufgaben. Digitale, multimediale Anleitungen mit Darstellungen aus der Ich-Perspektive und Augmented Reality Funktionalitäten ermöglichen eine schnelle Schulung eines jeden Mitarbeiters – ohne vor Ort zu sein. SHARE kann im Service, bei Qualitätsaufgaben oder in der Produktion eingesetzt werden. Mit SHARE teilen Sie nicht nur Ihr Wissen – Sie revolutionieren die standortübergreifende Zusammenarbeit Ihres Unternehmens.

Die oculavis GmbH ist ein Aachener Start-Up mit elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, das 2016 aus der Fraunhofer-Gesellschaft und der RWTH Aachen entstanden ist. Mit SHARE revolutioniert oculavis die standortübergreifende Zusammenarbeit. Das Ziel ist die Minimierung von Reisekosten und die Maximierung der Arbeitsproduktivität.




talpasolutions GmbH

talpasolutions ist ein prädiktiver SaaS-Analytics-Anbieter für die Bergbauindustrie, der Unternehmen hilft, Maschinenleistung zu optimieren, Ausfälle zu reduzieren und die Sicherheit zu verbessern, indem Daten verständlich gemacht werden. talpasolutions ermöglicht es Maschinenherstellern der Schwerindustrie und Betreibern Maschinendaten zu nutzen, die sonst verloren wären.

talpasolutions konzentriert sich auf den Aufbau von Visualisierungs- und Analyseapplikationen für das industrielle Internet. Im ersten Schritt werden die großen Datenmengen der Maschinen aufgenommen. Verständliche Visualisierungen ermöglichen unterschiedlichen Stakeholder auf Basis von Sensordaten und kontextuellen Daten Zusammenhänge zu verstehen und auf kritische Informationen zu reagieren, die sonst im Datenrauschen untergegangen wären. Im zweiten Schritt werden die neuesten prädiktiven Modelle angewandt um Ereignisse wie zum Beispiel Fehler und Ausfälle von prozesskritischen Maschinen zu eliminieren. Dies steigert sowohl die Verfügbarkeit als auch die Auslastung von Maschinen.

talpasolutions hat ein Netzwerk aus Industriepartnern aufgebaut, um branchenübergreifende Lösungen zu entwickeln, die Industrieerfahrung, Data Science und Workflow-Konnektivität vereinen. Durch prädiktive Handlungsanweisungen erkennt unsere Plattform Probleme bevor sie entstehen und unterstützt die Nutzer durch workflow-basierte Prozesse. Unsere Applikationen ermöglichen es Performance-Daten von Maschinen zu sammeln, um Kunden optimale Flottenzusammenstellungen für die jeweiligen Einsatzszenarien zu empfehlen. Dies führt zu mehr Betriebsstunden, höherer Effizienz und einem verbesserten Lifetime-Value der Maschinen.
www.talpasolutions.eu




envelio GmbH

Die Energiewende findet in den Stromverteilungsnetzen statt. Dort müssen erneuerbare Erzeugungsanlagen und Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge integriert werden. Der Ausbau der Stromnetze wird dabei zunehmend zum Engpass. Bis 2020 müssen allein in Europa 400 Milliarden Euro in die Erneuerung der Netze investiert werden. Durch intelligente Steuerungskonzepte können in sogenannten Smart Grids die Kosten reduziert werden.

envelio bietet Netzbetreibern mit der Intelligent Grid Platform (IGP) ein digitales Assistenzsystem für technische Planungs- und Betriebsprozesse. Die IGP verknüpft als Software as a Service-Anwendung mathematische Optimierungs- und Analyseverfahren auf Basis Künstlicher Intelligenz aus den Dissertationen der fünf Gründer. Durch maschinelles Lernen werden bisher manuelle Prozesse in Verteilungsnetzen automatisiert, optimiert und beschleunigt. Energienetzbetreiber werden damit erstmals in die Lage versetzt, zukunftsfähige und flexible Netze kosteneffizient zu planen und zu betreiben. Damit können mehr erneuerbare Energien schneller in das Energiesystem integriert werden.

envelio wird durch EXIST gefördert und hat seinen Markteintritt mit ersten Kunden in einer Pilotphase bereits begonnen.
www.envelio.de




HoloBuilder Inc.

Mit seiner Softwarelösung revolutioniert das deutsch-amerikanische Startup “HoloBuilder” die Fortschrittsdokumentation von Baustellen und die Verwaltung von Bauprozessen. Baustellen werden nun mit Hilfe von 360°-Kameras digitalisiert, bearbeitet, organisiert und können per Knopfdruck von allen Beteiligten ortsunabhängig verwaltet werden.

Den Ausgangspunkt für die Erfolgsgeschichte stellt die Gründung der bitstars GmbH im Jahr 2014 mit einem EXIST Gründerstipendium als Spin-Off-Unternehmen der RWTH Aachen University dar. 2015 erhielten die Gründer die die Förderung des Programms „German Accelerator”. Mit dessen Hilfe bezogen sie neben ihrem Aachener Büro einen zusätzlichen Standort im kalifornischen Palo Alto.

Das Förderprogramm endete, aber die bitstars blieben. Unter dem Namen HoloBuilder Incorporated eröffneten sie Anfang 2016 eine eigene Dependance als Muttergesellschaft im Silicon Valley. Auf der Basis des Erfolgs im amerikanischen Markt liegt der Hauptsitz nun dort, wobei die gesamte Forschungs- und Entwicklungsarbeit weiterhin in Aachen stattfindet. Seitdem heißt es “bitstars – A HoloBuilder company”.

International sind bitstars mit HoloBuilder kein unbeschriebenes Blatt mehr. 2015 gewannen sie den Hauptpreis beim „RICOH THETA Developers Contest“ in Japan, der ihnen für die Innovationskraft der Funktion zur Verbindung von 360-Grad-Bildern mit 3D-Objekten auf ihrer Web-Plattform HoloBuilder verliehen wurde. Im April 2016 wurde HoloBuilder, vom amerikanischen Branchenprimus in der Marktforschung, Gartner Inc., zum „Cool Vendor” in Digitalization Through Industrie 4.0 ernannt. Der Erfolg setzte sich fort. Bereits im ersten Jahr nach der Gründung der HoloBuilder Inc. erhielten sie Anfang des Jahres 2017 eine Investition in Höhe von 2,25 Millionen US-Dollar. Zudem wurde HoloBuilder kürzlich mit dem Constructech 2017 Top Products Award ausgezeichnet; ein weiteres Zeichen dafür, dass das junge Unternehmen auf dem richtigen Weg ist. Schon jetzt ist das Unternehmen marktführend im Bereich Cloud und Mobile Solutions für das Digitalisieren von Baustellen.
www.holobuilder.com




nevisQ GmbH

nevisQ entwickelt ein intelligentes Infrarot Sensorsystem, mit dem es möglich ist diskret Räume zu analysieren. Durch den Einsatz der Technologie und die Nutzung von Machine-Learning Algorithmen können insbesondere Personen und Objekte detektiert und deren Aktivitäten interpretiert werden. Diese Technologie ist europaweit zum Patent angemeldet.
Zum Einsatz kommt dieses Sensorsystem im ersten Anwendungsgebiet in der stationären Pflege, wie bspw. in Pflege- und Altenheimen zur automatischen Sturzerkennung und Sturzprävention.
Stürze haben neben psychischen und physischen Auswirkungen für die gestürzte Person auch hohe Kosten für Pflegeeinrichtungen und einen erhöhten Pflegeaufwand zur Folge.
nevisQs Lösung unterstützt Pflegekräfte durch die Erkennung von Stürzen und gefährlichen Situationen in Echtzeit, wobei der Bewohner weder etwas bei sich tragen noch einen Notruf selber aktiv auslösen muss.

Ähnlich wie bei einer Sensormatte, kann das nächtliche Aufstehen einer Person einerseits der Pflegekraft gemeldet werden, andererseits kann auch automatisch das Licht im Zimmer eingeschaltet werden, damit sich der Bewohner orientieren kann.

Neben der Echtzeit-Überwachung erkennt nevisQ auch Abweichungen in der persönlichen Routine eines Bewohners, wie z.B. einen Rückgang des Aktivitätsniveaus oder eine Erhöhung der Aufenthaltsdauer im Bett. Durch Benachrichtigung des Pflegepersonals können von diesem vorbeugende Maßnahmen, wie bspw. das Anlegen von Hüftprotektoren oder das Einleiten von Physiotherapiemaßnahmen, initiiert werden.
www.nevisQ.com




Cynteract UG

Rehabilitation z.B. nach einem Schlaganfall ist monoton, zeitintensiv und teuer. 80% aller Behandlungen werden frühzeitig abgebrochen. Cynteract hat einen Handschuh entwickelt, der Bewegungen der Finger erfasst und unterstützt. Verbunden mit einem VR-Headset heilt der Patient seine Verletzungen durch motivierende Spiele in der virtuellen Welt.
Der Therapeut kann den Fortschritt seiner Patienten kontrollieren und neue Übungen festlegen. Patienten können mit dem Handschuh ihre Übungen zuhause oder unterwegs absolvieren. So werden die Übungen häufiger ausgeführt und die Rehabilitation ist effizienter. Unsere Technologie ist durch folgende Merkmale einzigartig: Der Handschuh ist portabel, kostengünstig und er gibt dem Patienten direktes Feedback.

Auf den größten internationalen Fachmessen in ihrem Fachbereich stellte das Team als Austeller aus, darunter der Gamescom in Köln, der Rehacare in Düsseldorf und der Medica in Düsseldorf. Dazu kamen noch Auftritte bei unterschiedlichen internationalen Kongressen (ein Ausschnitt): der Investmentdialog in Frankfurt, der Querdenkerkongress in München oder der Gesundheitsnetzwerkerkongress in Berlin.

Das positive Feedback von Key Opinion Leadern, Patienten und Therapeuten, ein Gerät mit hohem Nutzen entwickelt zu haben, führte zu der Gründung der Cynteract UG Ende letzten Jahres. Nach einem Acceleratorprogramm in der Brightlands Innovation Factory beginnt Cynteract nun mit klinischen Studien in den Niederlanden, Deutschland und Belgien.
www.cynteract.com